trauma hypnose

TRAUMATHERAPIE MIT HYPNOSE – HYPNOSETHERAPIE BEI TRAUMA

Vom Trauma in die Verbundenheit und Neugier auf das Leben. Trauma trennt uns von anderen Menschen, weil wir uns nicht wertvoll fühlen und anderen Menschen nicht mehr vertrauen.
 

Wie äußert sich ein Trauma (Belastungsstörung)?

Eine Belastungsstörung ist eine Angstreaktion nach einem bedrohlichen Ereignis, einem sogenannten Trauma. Ein Trauma erleben wir, wenn wir uns in unserer Existenz, in unserem Leben bedroht fühlen, etwa nach einer Naturkatastrophe, einer Gewalterfahrung (z.B. Krieg, Vergewaltigung) oder einer Krankheitsdiagnose. Entscheidend ist nicht, wie schlimm das Ereignis objektiv ist, sondern wie man es selbst erlebt.

Die Reaktion von Menschen auf traumatische Ereignisse hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem von der Art und Stärke des Erlebnisses, von der Situation des Geschehens und von den persönlichen Ressourcen, über die der Betroffene zu jenem Zeitpunkt verfügt.


Da die Erfahrungen jedes Menschen immer einzigartig sind, ist es auch schwierig eine Liste der Traumasymptome zusammenzustellen, die auf jede betroffene Person zutrifft. Meistens treten viele verschiedene Symptome auf, die das Bestehen einer Stressbelastung anzeigen und bei den meisten Traumatisierten zu finden sind.

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Traumatherapie mit Hypnose​​

Hypnose wird schon sehr lange erfolgreich zur Behandlung von Traumafolgen angewendet. Wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse gibt es darüber bereits schon seit dem Ersten Weltkrieg.

In der Hypnose suchen wir nach der Ursache des Traumas und lösen diesen Auslöser (das Trauma) auf.

Dadurch werden die Symptome verschwinden.

Zwänge können trotz Einsicht kaum unterdrückt werden.

Hauptmerkmale sind sich wiederholende Zwangsgedanken und/oder -handlungen: Betroffene müssen eine bestimmte Handlung immer wieder ausführen oder einen Gedanken immer wieder durchgrübeln. Obwohl sie meist erkennen, dass diese Gedankeninhalte und Handlungsimpulse unsinnig sind und ihr Denken und Handeln beherrschen, können sie diese nicht unterdrücken oder unterbinden. 

  • Reinigungs- und Waschzwänge; Angst, sich durch Händeschütteln zu verschmutzen oder mit Krankheitserregern anzustecken. Wiederholtes, ständiges und zeitaufwändiges Händewaschen kann die darauf folgende Zwangshandlung sein.​

  • Kontrollzwänge; z. B. Türen, Fenster, Licht- und Herdschalter​

  • Ordnungszwänge; Jegliche Art von Unordnung macht einem nervös und unzufrieden.​

  • Zwangsgedanken; Bei Zwangsgedanken geht es häufig um Verschmutzung, Ansteckung oder Kontrollen. ​

  • Haare ausreissen; Betroffene reissen sich in bestimmten Situationen, beispielsweise bei Stress, Haare aus

  • Schlafprobleme, Nervosität (auch in harmlosen Situationen)

  • Gereizt, genervt, schlechte Laune

  • Reizmagen, Reizdarm, Verdauungsprobleme

  • Kopfschmerzen, Druck auf der Brust

  • Rückzug aus dem sozialen Leben, Passivität, Gleichgültigkeit

  • Negative Einstellung, keine Lebensfreude

  • Vertrauensverlust, Schuld- und Schamgefühle

  • Geringer Selbstwert und Selbstvertrauen

Hypnose wirkt im Unterbewusstsein

Hypnosetherapie setzt genau dort an, wo das Trauma gespeichert ist: im Unterbewusstsein. Im Gegensatz zu manchen Methoden der klassischen Traumatherapie muss der Klient das traumatische Ereignis nicht Sitzung für Sitzung in Begleitung des Therapeuten immer wieder „erleben“, um die zugehörigen Emotionen abzustumpfen.

In der Hypnose ist es möglich, die belastenden Emotionen von den zugehörigen Bildern zu lösen. So bleibt das traumatische Ereignis als neutrale Erinnerung zurück, die nicht mehr schmerzt. Dann können auch die Symptome verschwinden.

Es braucht in der Regel keine Jahre, sondern nur wenige Sitzungen, um ein Trauma mit Hypnose aufzuarbeiten.